In Tulbing sind – wie in vielen Gemeinden der Region – einige invasive Pflanzenarten festgestellt worden. Besonders relevant ist der Japanische Staudenknöterich, der ursprünglich aus Asien stammt. Durch seine rasche Ausbreitung kann er heimische Vegetation verdrängen sowie Ufer- und Böschungsbereiche beeinträchtigen.
Aktuell sind in Tulbing erst wenige Standorte bekannt. Die Gemeinde beobachtet diese Entwicklung und wertet Meldungen zu potenziellen Fundstellen im Rahmen eines regionalen Monitorings aus.
Knöterich-Radar: Zur OpenStreetMap
In Teilen des Gemeindegebiets wird zudem vermehrt Ambrosia (Ragweed) beobachtet, eine stark allergieauslösende invasive Art, die in der Region zunehmend an Bedeutung gewinnt und gesundheitlich besonders relevant ist.

„Natur im Wandel“ – Rückblick & Mitmachen
Am 9. März 2026 informierten sich über 120 Teilnehmer:innen zu invasiven Neophyten und möglichen Maßnahmen vor Ort.
Zentrale Erkenntnis: Die Pflanzen sind bereits in vielen Gemeinden angekommen – frühes Handeln und gemeinsames Vorgehen sind entscheidend.
Jetzt geht es in die Umsetzung: erste lokale Aktionen im Gemeindegebiet starten.
Erste Mitmach-Aktion in Tulbing
Mittwoch, 6. Mai, 19:00 Uhr im Garten
bei Sabine Ehfrank, An der Zeil 6, 3434 Katzelsdorf
- Was am 9.3. erklärt wurde, wird hier direkt an der Pflanze umgesetzt
- Gemeinsam Staudenknöterich erkennen und erste Maßnahmen setzen
- Bitte mitbringen: festes Schuhwerk, Handschuhe, ggf. Spaten
Kontakt für Information & Monitoring
Meldungen zu möglichen Neophyten-Standorten fließen in das laufende Monitoring ein.
Markus Bläuel
Neophytenmanagement Tulbing
📞 0676 945 9697